Nachrichten

Neuer Zeuge im Fall Jens Bleck

Bei einem Gedenkgottesdienst am 8. Dezember erfuhren die Besucher Neuigkeiten.

Wie berichtet, hatte die Bürgerinitiative eine Belohnung für Hinweise, die Licht ins Dunkel bringen, in Aussicht gestellt, nachdem die Bonner Staatsanwaltschaft eine solche Maßnahme abgelehnt hatte. Zahlreiche Bürger folgten dem Spendenaufruf der Initiative, insgesamt kamen 17.000 Euro zusammen. Die Aktion zeigte nun tatsächlich Erfolg, wie die beiden Sprecher der Bürgerinitiative am Samstag während des Gottesdienstes zu berichten wussten: Ein Zeuge wurde durch das Medienecho aufmerksam, meldete sich bei der Polizei und konnte den bereits bestehenden, aber dem Zeugen zuvor nicht bekannten Tatverdacht der Polizei deutlich erhärten: dass der 19-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel.

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Gedenkgottesdienst 2018

Exakt fünf Jahre nach der Trauerfeier für den unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommenen Jens Bleck lädt der Bad Godesberger Pfarrer Siegfried Eckert zu einem weiteren Gedenkgottesdienst ein. Dieser beginnt am Samstag, 8. Dezember, um 18 Uhr in der Friesdorfer Pauluskirche, In der Maar 7. Das Gedenken steht unter dem Motto "Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien."

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Gedenkgottesdienst 2017

Der unaufgeklärte Tod des Studenten Jens Bleck in Bad Honnef beschäftigt die Menschen nach wie vor. Am Freitag, 8. Dezember, findet um 19.30 Uhr in der evangelischen Pauluskirche in Friesdorf, In der Maar 7, eine Gedenkfeier für ihn statt, zu der Pfarrer Siegfried Eckert einlädt. Der Jurastudent aus Bad Godesberg war am 9. November 2013 im Alter von 19 Jahren nach dem Besuch einer Diskothek in Bad Honnef ums Leben gekommen.

Am Tag der Gedenkfeier wäre er 24 Jahre alt geworden. Eine Initiative hat 2016 eine hohe Belohnung für Hinweise zur Ergreifung möglicher Täter ausgesetzt. Nach dem Gottesdienst gibt die Bürgerinitiative Auskunft über den aktuellen Stand. Pfarrer Eckert: „Beklagt wird in diesem Gottesdienst, dass noch kein Licht ins Dunkel der Ermittlungen gekommen ist. Alle, die das Schicksal von Jens Bleck nicht zur Tagesordnung übergehen lässt, sind zu dieser Gedenkfeier auch im Namen der Eltern herzlich eingeladen.“

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Antwort der Staatsanwaltschaft Bonn

Die Staatsanwaltschaft Bonn hat uns mit Datum vom 1. Juni 2017 geantwortet. Sie sieht sich derzeit noch nicht in der Lage, unsere Fragen zu beantworten, und verweist auf die noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen. Ein Zeitrahmen wird nicht genannt.

Als Initiative werden wir daher vorerst mögliche Ergebnisse abwarten, um dann über die Verwendung der eingegangenen Spenden zu entscheiden.

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Als Initiative berichten wir den Spendern der Auslobungsgelder

Bonn, den 29.5.2017

Als Initiative berichten wir den Spendern der Auslobungsgelder:

Auf den hier veröffentlichten Brief an die Staatsanwaltschaft Bonn vom 4.5.2017 haben wir bislang keine Antwort erhalten. Wir wissen allerdings, dass die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufgenommen hat. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Staatsanwaltschaft äußern wird, damit die Initiative im Benehmen mit dem Rechtsbeistand der Eltern von Jens Bleck über den Einsatz der Auslobungssumme verfügen kann. Wir werden die Spender hier auf der Website aber auch über die Medien informiert halten.

Für die Initiative: Änne von Bülow und Jan Maresch

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17.000 Euro Belohnung - Der General-Anzeiger berichtet ausführlich

Im Fall Jens Bleck gibt es einige gute Nachrichten, einige weniger gute – und einige höchst nachdenklich stimmende Nachrichten.

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Die Initiative setzt die Belohnung nun selbst aus

Zur Unterstützung der wiederaufgenommenen Ermittlungen setzt die Initiative-Jens-Bleck eine Belohnung von insgesamt bis zu 17.000 € aus (siehe offiziellen Auslobungtext). Die Initiative bat am 23. Januar 2017 die Generalstaatsanwaltschaft Köln, die Spenden als Belohnung durch die Staatsanwaltschaft Bonn ausloben zu lassen. Die Staatsanwaltschaft Bonn teilte der Initiative am 18.2.2017 mit, dass Geldbeträge, die der Staatsanwaltschaft von privater Seite zur Auslobung von Belohnungen angeboten werden, durch die Staatsanwaltschaft nicht angenommen werden dürfen. Daher setzt die Initiative die Belohnung nun selbst aus.

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Initiative reicht Auslobung ein

Zur Unterstützung der wiederaufgenommenen Ermittlungen hat die Initiative 16.000 € als Belohnung für sachdienliche Hinweise gesammelt und am 23. Januar 2017 die Generalstaatsanwältin Köln darüber informiert. Wir gehen davon aus, dass die Belohnung mit Bekanntgabe in den Medien durch die Staatsanwaltschaft Bonn ausgelobt wird.

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